Nikon D3100 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, Live View, Full-HD-Videofunktion)

Nikon D3100 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, Live View, Full-HD-Videofunktion) Kit inkl. AF-S DX 18-55 II Objektiv

Produktinformation

  • Artikelgewicht: 998 g

  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 1,7 Kg

  • Modellnummer: VBA280K002

  • ASIN: B00403MGLY

  • Im Angebot von Amazon.de seit: 19. August 2010


Von : Nikon
Unverb.Preisempf. : EUR 579,00
Preis : EUR 476,00
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Nikon D3100 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, Live View, Full-HD-Videofunktion) Kit inkl. AF-S DX 18-55 II Objektiv

 

Nikon D3100 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, Live View, Full-HD-Videofunktion) Kit inkl. AF-S DX 18-55 II Objektiv

 

Produktmerkmale

  • Äußerst kompakte und leicht bedienbare Spiegelreflexkamera mit 14,2 Megapixel CMOS-Bildsensor (23,1 x 15,4 mm) für hohe Bildqualität auch bei wenig Licht

  • Großer und brillanter 7,5cm-Monitor für komfortables Filmen und Fotografieren, Full-HD-Videoaufnahme (1.080p) mit Autofokus

  • Optionaler GUIDE-Modus führt anschaulich und einfach zu spezielleren Einstellungen bis hin zur Aufnahme

  • 11-Feld-AF-System, 6 Motivprogramme, Active D-Lighting für verbesserte Wiedergabe kontrastreicher Motive, vielfältige Möglichkeiten zur Bildnachbearbeitung

  • Lieferumfang: D3100 Kit inkl. AF-S DX 18-55 II Objektiv, Lithium-Ionen-Akku EN-EL14, Ladegerät MH-24, Okularabdeckung DK-5, Gummi-Augenmuschel DK-20, Trageriemen AN-DC3, Gehäusedeckel BF-1B, Abdeckung für Zubehörschuh BS-1, ViewNX 2 auf CD-ROM


Produktbeschreibungen


Kurzbeschreibung
Nikon D3100 SLR-Digitalkamera

Ich bin die Nikon D3100 Spiegelreflexkamera. Mit mir können Sie sofort loslegen und großartige Bilder schießen.
  • Einfache Bedienung mit GUIDE-Modus
  • Hohe Bildqualität auch bei wenig Licht
  • Full-HD-Videoaufnahme (1.080p) mit Autofokus
  • Großer und brillanter 7,5 cm-Monitor
  • Vielfältige Möglichkeiten zur Bildbearbeitung
  • Top Bildschärfe durch präzises und flexibles 11-Feld-Autofokussystem

Brillanter 7,5 cm-Monitor
Für den perfekten Überblick: Der große und brillante Monitor erleichtert die Sicht auf grundlegende Kamerainformationen und ist sehr praktisch beim Filmen oder Fotografieren im LiveView Betrieb oder der Kontrolle und Bearbeitung Ihrer Bilder und Filmsequenzen.
Guide Modus
Für die einfache Handhabung: Mit der Nikon D3100 können Sie sofort großartige Bilder schießen. Der einzigartige Guide-Modus assistiert auf Wunsch bei jedem Schuss und verbessert so schnell und unkompliziert Ihr fotografisches Know-How. Drehen Sie einfach das Funktionswählrad auf „GUIDE“ und wählen Sie im Bildschirmmenü unter „Fotografieren“ eine Einstellung.
Full HD Filme auf Knopfdruck
Für unkompliziertes Filmen in bestechender Bildqualität: Auf Knopfdruck können Sie bei aktiviertem Live View spontan in Full HD Qualität filmen. Auf Wunsch mit permanentem Autofokus, der die Schärfe beim Filmen nachführt. Dank dem HDMI-Anschluss können Sie anschließend Ihre Filme auf einem HD-Fernseher genießen und bei einem CEC-kompatiblen Gerät die Wiedergabe sogar bequem über die TV-Fernbedienung steuern.
Autofokussystem
Für gestochen scharfe Bilder: Das innovative Autofokussystem ist dabei permanent einsatzbereit, selbst wenn Ihr Motiv in Bewegung ist. Außerdem können Sie aus 11 Messfeldern wählen, um die Schärfesteuerung auf ein bestimmtes Objekt im Bild zu legen.
Für brillante Bilder auch bei wenig Licht
Mit dem 14,2 Megapixel CMOS Bildsensor müssen Sie den Blitz auch bei wenig Licht nicht immer einschalten. So gelingen Ihnen naturgetreue Bilder in leuchtenden Farben.

Immer optimal belichtete Bilder
Bei grellem Sonnenlicht entstehen häufig Bilder mit wenig Detailgenauigkeit. Doch die D3100 sorgt für eine besonders realistische Bildwiedergabe, indem Details auch in Lichter- und Schattenpartien erhalten bleiben.
Kamerainterne Bild- und Filmbearbeitung
Für ein noch größeres Fotovergnügen: Beim Bearbeiten Ihrer Fotos können Sie mit den vielfältigen kameraintegrierten Möglichkeiten z.B. einen schräg stehenden Horizont gerade ausrichten, einen Miniatureffekt erzeugen oder ein Bild mit verschiedenen Filtereffekten kreativ verändern. Das Original bleibt bei allen Bearbeitungen immer erhalten. Alles ganz ohne PC, direkt und einfach über die Kamera. Auch eine Filmsequenz kann nachträglich gekürzt oder ein beliebiges Einzelbild aus einem Film als Foto abgespeichert werden.

Entdecken Sie außerdem viele weitere außergewöhnliche Details der D3100:
  • Äußerst kompaktes, hochwertiges und leichtes Gehäuse
  • Hervorragende Bildqualität durch EXPEED 2 Bildprozessor
  • 6 Motivprogramme (Porträt, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Nachtporträt)
  • Automatische Sensorreinigung und Airflow-Control-System zur Staubreduzierung
  • Niedriger Energieverbrauch – ca. 550 Bilder pro Akkuladung (nach CIPA-Standard)
  • Hilfetaste für direkte Funktionserklärungen
  • Beispielfotos für wichtige Kameraeinstellungen
  • Picture Control - für die Wahl und Konfiguration verschiedene Bildaufnahmestile
  • Motiverkennungssystem zur Optimierung von Belichtung, Autofokus und Weißabgleich
Nikon D3100 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, Live View, Full-HD-Videofunktion) Kit inkl. AF-S DX 18-55 II Objektiv

Kundenrezensionen


Noch nicht sehr lang auf dem Markt und die Nachfolgerin der meistverkauften Spiegelreflexkamera Europas, der D3000. Lohnt sich ein Upgrade? Ich meine schon.
Alle technischen Daten sind in der Beschreibung nachzulesen und ich werde nur auszugsweise darauf eingehen. Wie ich in einer anderen Rezension schon schrieb, fotografiere ich schon seit Analogzeiten mit den Kameras der Firma Nikon. Und ich bin durchaus der Ansicht, dass Nikon nicht mit allen Geräten der große Wurf gelungen ist. Das nur zum besseren Verständnis des Lesers, nicht dass der Eindruck entsteht, die ist von Nikon, die MUSS zwangsläufig gut sein. Nun aber zu der kleinen D3100 selbst:
Haptik:
Ja, klein ist sie wohl und wer die anderen Boliden der Firma gewöhnt ist muss sich erst mal dran gewöhnen. Und abermals ja, sie ist aus Plastik, aber wer ein staubgeschütztes Magnesiumgehäuse möchte, der muss beachtlich tiefer in die Tasche greifen. Und auch hier sollte man die Konkurrenz nicht aus den Augen verlieren. Denn andere Hersteller haben ein ebensolches Plastikgehäuse in Kameras verbaut, die doppelt so teuer sind. Trotzdem wirkt die Kamera wertiger als man glauben mag. Wie gewohnt sind auch hier die Griffe gummiert und bieten einen sehr guten und sicheren Halt. Sollte man schon ein Vorgängermodell der Marke Nikon besitzen, dann wird man schnell mit den Knöpfen und Schaltern klarkommen, denn alles befindet sich am gewohnten Platz. Aber auch der Laie wird sich mit dem wohldurchdachten Belegungskonzept sehr schnell zurechtfinden.
Fotofunktion:
Fototechnisch spielt diese Kamera ganz weit oben mit. Gestochen scharfe Fotos in sehr neutraler Farbgebung lassen dem Benutzer jeden Spielraum zur manuellen Nachbearbeitung am PC. Aber auch diejenigen, welchen das zu umständlich erscheint, werden durch die kameraeigenen Nachbearbeitungsmöglichkeiten nicht zu kurz kommen. Der Autofokus arbeitet im Sucher für eine Kamera dieser Preisklasse außerordentlich schnell. Leider nur im Sucher, denn in der Livevorschau am Monitor arbeitet er außerordentlich schlecht. Es ist mir mit einem 70-300 mm VR Objektiv nicht gelungen ab einem bestimmten Zoom das Objekt meiner Begierde scharf zu stellen. Der Fokus fuhr sekundenlang nur raus und rein. Im Sucher hingegen klappte das aber recht schnell. Ich gehe allerdings davon aus, dass Besitzer einer Spiegelreflexkamera ohnehin nur den Sucher benutzen, darum bleibt dieser Punkt auch eher zu vernachlässigen. Nicht so für die Videofunktion. Aber dazu später ausführlicher. 11 Messfelder für den Autofokus sind für diese Preisklasse ausreichend. Eine D300 zum Vergleich hat über 50, kostet aber auch gleich dreimal so viel. 7 verschiedene Motivautomatiken sind viel und erleichtern unerfahrenen Nutzern den ersten Umgang mit der neuen Kamera. Die aktive D-Lighting Funktion ist bei starker Sonneneinstrahlung sehr nützlich und sorgt für eine wirklich ausgewogene Licht-Schatten Darstellung. Trotz aller Automatiken verfügt die Kamera aber auch für den Fortgeschrittenen über genügend manuelle Einstellmöglichkeiten sodass der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind. Wenn man wöllte, könnte man natürlich jetzt noch die fehlende Spiegelvorauslösung kritisieren. Das will ich nicht tun, denn für eine Einsteigerkamera ist eine solche nicht wirklich von Nöten. Insbesondere wenn man bedenkt wie selten man diese wirklich braucht. Die Guide Funktion habe ich ganz zum Schluss der Tests mal angeschalten. Für einen unerfahrenen Benutzer ist diese rundum gelungen. Besser als ständig das Benutzerhandbuch mitzuschleppen. Alles ist sehr anschaulich erklärt und von jedem Modus aus erreichbar. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die meisten diese Funktion nach einem Monat kaum noch benötigen werden. Ein letzter Satz noch zum Rauschverhalten. Diese kleine Kamera macht bis zu einer ISO von 3600 absolut rauscharme Fotos. ISO 3600! Das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn ich hier lese, dass die D3100 bei ISO 12.500 rauscht, frage ich mich ernsthaft: ISO 12.500 ?
Wer bitte fotografiert mit dieser Einstellung? Ein Höhlenforscher bei der Ablichtung von Fledermäusen? Der würde aber sinnvollerweise auf Infrarot zurückgreifen. Nein ernsthaft jetzt. Hier sollte man mal die Kirche im Dorf lassen und nur das kritisieren was wirklich kritikwürdig ist. Ich fotografiere seit Jahren, habe diese Einstellung aber auch nicht annähernd jemals gebraucht.
Videofunktion:
Und hier sind wir bei einem Punkt angekommen, den ich aus persönlichem Interesse auch etwas weiter ausführen will. Nikon schreibt selbst: Mit NIKKOR-Objektiven lassen sich Effekte erzielen, die sonst nur auf der Kinoleinwand zu realisieren sind. Ich kann mich dem nur anschließen. Damit meint Nikon natürlich die Schärfentiefe. Auf Grund der viel kleineren Bildsensoren in den heutigen Camcordern sind Vorder und Hintergründe fast auf einer Schärfenebene. Das mag in vielen Fällen erwünscht sein (z.B. Oma Marta vor dem Eifelturm). Allerdings wünschen sich kreative Filmer schon lange bezahlbare Kameras in denen man die Schärfenebene eindrucksvoll verlagern kann. Das ist mit dieser Kamera absolut möglich. Selbst meine Canon XH-A1 (damit wurde z.B. Crank 2 gedreht) bekommt das nicht annähernd so gut hin wie diese kleine Spiegelreflex. Leider ist das Filmen, wie von anderen Rezensenten schon bestätigt, nur im Live-View, also über den Monitor möglich. Das hat den Nachteil (und diesmal ist es wirklich einer), dass man den Autofokus vergessen kann. Wer nicht irre werden will oder seeehr geduldige Schauspieler bzw. Menschen vor der Kamera hat, sollte darauf absolut verzichten. Hier hilft nur der manuelle Fokus, welcher allerdings nicht am Kidobjektiv funktioniert weil dieses nämlich gar keinen Fokusring zum Einstellen besitzt. Ich habe es mit einem Tokina 2.8 28-80 mm versucht und wurde mit wirklich tollem Kinolook belohnt. Für szenische Filmer ist diese Eigenschaft von unglaublichem Vorteil. Ebenso macht sich diese Funktion bei Image-, Werbe- und Musikvideoproduktionen super. Natürlich nur in Maßen eingesetzt. Für den Rest nimmt man dann doch besser den Camcorder. Ein Stativ ist beim filmen mit der D3100 ein absolutes MUSS! Das liegt nicht zuletzt an der Ergonomie. Die Kamera wiegt ca. 500g. Ein relativ anständiges Objektiv schon mal das vierfache. Kleiner Tip noch am Rande: Ihr solltet unbedingt die "AE-L AF-L" Taste mit der Funktion "Belichtung speichern An-Aus" belegen. Ist im Menü ganz einfach zu bewerkstelligen.
Sonst passiert es, dass die Kamera bei Schwenks von hell ins etwas dunklere sofort die Belichtung korrigieren will, was zu ständigem Pumpen führt und absolut unruhige Bildern zur Folge hat.
Nun zum Ton. Den kann man in zwei Worten beschreiben. Fürchterlich und Mono. Jedes Zoomgeräusch und hantieren an der Kamera wird mit aufgenommen. Dafür ist diese Kamera einfach nicht gemacht. Ich gehe allerdings auch hier wieder davon aus, dass Filmschaffende, wie oben beschrieben, den Ton mit Sicherheit auch extern aufnehmen. Leider verfügt die Kamera über keinen Mikrofonanschluss, so dass hier auf externe Aufzeichnungsgeräte zurückgegriffen werden muss. Hier muss man also abschließend sagen, dass die Videofunktion für den "Hobbyfilmer" nur eingeschränkt tauglich ist, es sei denn er unterlegt den Film später mit Musik oder ähnlichem.
Die Beschränkung der Cliplänge auf 10 Minuten geht vollkommen in Ordnung. Wer filmt schon 10 Minuten am Stück ohne dass es langweilig wird? Es sei denn man will mal heimlich ein Livekonzert mitschneiden. Aber dafür gibt's Camcorder die mitunter noch kleiner sind als diese Kamera. Sind die 10 Minuten vorbei, drückt man einfach wieder auf den kleinen roten Knopf und schon hat man wieder einen neuen Clip mit gleicher Länge. Das kann man so oft wiederholen bis die Speicherkarte voll ist. Apropos Speicherkarte: Man achte bitte hier auf eine gute SDHC Karte! Normale SD Karten gehen zwar auch, aber dann bricht der Film nach wenigen Augenblicken (getestet 17 Sek.) ab, da diese einfach nicht schnell genug sind die riesigen Datenmengen zu verarbeiten.
Zum Schluss kommen wir natürlich noch zur Video - Bildqualität. Meine persönliche Meinung: Absolut beeindruckend. Komischerweise auch viel farbneutraler als meine Cam's von anderen Herstellern. Full HD Auflösung im Maximum und abwärts regelbar bis 640 x 424 (aber wer will das schon?).
Das Kit-Objektiv:
Das nenne ich wirklich mal wieder einen großen Wurf. Ein 18-55mm VR für diesen Preis? Das will ich mal als unverschämt günstig bezeichnen. Solche Objektive mit gleichem Abbildungsverhalten liegen in der Regel bei ca. 300 Euronen und haben keinen Bildstabilisator. Ganz große Leistung!
Klar kommen wir durch den Crop-Faktor auch hier nur auf 27mm im Weitwinkelbereich. Allerdings vergrößert sich auch der Zoom von 55mm auf 82,5mm und schon haben wir, anständige Lichtverhältnisse vorausgesetzt, ein super Portrait Objektiv.
Allgemeines:
Bedauerlich finde ich, dass keine Monitorabdeckung mitgeliefert wurde. Das war bisher bei allen meinen Nikons der Fall. Das weitere Zubehör aus der Lieferung ist ausreichend. Ein fehlendes USB-Kabel? Mal ehrlich. So ein 1,50 Euro Teil hat man eigentlich standardmäßig zu Hause. Die meisten Digicams und MP3 Player funktionieren damit. Wirklich unverschämt hingegen finde ich den momentanen Preis für ein Ersatzakku. Da... Lesen Sie weiter...›

Nach Jahren der Kompakt-Digicams und einigen Urlauben und Ausflügen, wo doch eher die Erinnerungen schöner als die Bilder waren, wurde ich irgendwie doch zu oft an die limitierten Möglichkeiten einer "normalen" Digicam erinnert. Dann war ich kurz davor, eine BridgeCam zu kaufen. Doch die Vorteile gegenüber SLRs (Größe, Gewicht, HD-Video, Einfachheit) wurden mir durch Lektüre, Beratung im Fachhandel und durch andere Hobby-Fotographen widerlegt. Also SLR. Ich bin ABSOLUTER Neuling auf dem Gebiet der Fotographie, habe mich also komplett auf Empfehlungen, Ratgeber und Co. verlassen und diese Kamera gekauft. Hauptargument für eine DSLR (für mich): Ich möchte an dem Gerät wachsen und bin grundsätzlich lernbereit. Außerdem reizte mich die Möglichkeit, dass einem dank vieler Objektive dem eigenen Tun keine Grenzen gesetzt sind. Doch zur D3100 endlich:
Haptik:
Ich hatte d5000, eos1000d, d3000, eine Sony Alpha und ein paar Bridge-Cams in der Hand. D90 und aufwärts ließ ich mangels Vergleichbarkeit gleich weg. Auffallend: Subjektiv empfunden kommt mir diese SLR extrem klein vor! Der Body ist wirklich sehr handlich geraten und man kann sie eigentlich nicht falsch nehmen. Natürlich herrscht Kunststoff vor, aber die 500 Gramm liegen sehr gut in der Hand und sie sieht dank der matt-rauen Textur auch sehr wertig aus.
Fotografieren mit Guide-Modus:
Meine größte Angst als Anfänger vor Spiegelreflex-Kameras: Mit diesem teuren Stück Technik mangels Kenntnissen nicht EIN ordentliches Bild zustandebringen. Doch dank Vollautomatik und v.a. dem Guidemodus habe ich bereits Bilder geschossen, die ich mir bis dahin nur erträumen konnte. So stellt man bequem den gewünschten Effekt ein, z.B. "unscharfer Hintergrund", die Kamera nimmt die Einstellungen vor und man muss nur noch durch den Sucher sehen und abdrücken - toll! Besonders als Anfänger interessant: Mit einem Druck auf die "?"-Taste erklärt ein Text, was die Einstellung bewirkt und wie sich z.B. Blende und Verschlusszeit auswirken. Nach ca. 100 Fotos mit dieser Kamera und dem Guide-Modus habe ich nach ca. 2 Wochen mehr über das Fotografieren gelernt als ich mir vorstellen konnte. Mittlerweile traue ich mich auch schon an die Blenden- und Zeitautomatik ran und hab sogar im manuellen Modus schon brauchbare Bilder geschossen.
Und genau das ist das große Plus für mich: Wenn es schnell gehen muss, wird einem mit allen Hilfsmitteln unter die Arme gegriffen. Wenn man sich damit wirklich auseinandersetzen möchte, hat man die Möglichkeit dazu.
Menüs/Bildbearbeitung/Connectivity:
Die Menüs sind recht übersichtlich. Immer wieder kann man per "?"-Taste nachlesen, was gerade Sache ist. Im ""-Modus kann man die Bilder "onboard" bearbeiten. Ich habe mit dieser Funktion schon den Weichzeichner angewandt, Sepia-Filter drübergelegt oder die Rottöne bei Porträts verstärkt. Mir ist schon klar, dass das kein Photoshop-Ersatz ist, aber für einen Laien ist das eine gute Möglichkeit mit wenigen Klicks ein Bild aufzuhübschen und die Resultate können zumindest mich auch auf dem PC-Monitor überzeugen.
Angeschlossen wird über USB oder direkt über (mini)HMDI auf den Fernseher. Die Cam unterstützt auch EyeFi-SD-Karten, also Karten mit integriertem WLAN-Sender und auch GeoTagging mit entsprechendem Zubehör geht.
LiveView und HD-Filme:
Ursprünglich ein Grund, nicht zur D3000 zu greifen: fehlendes LiveView und Filmen. Während ich die Möglichkeit zu filmen wirklich nicht missen möchte, ist LV eigentlich überflüssig. Das wollte ich als jahrelanger "Display-Fotograf" zwar nicht wahrhaben, aber wenn man den Autofokus beim Sucher-Fotografieren gewohnt ist und dann LV aktiviert, wird schnell klar, warum dies alle für unnötig halten - der AF ist merklich langsamer! Das Filmen klappt ganz gut - allerdings klappt das mit dem Fokus nicht so wirklich toll und die Länge pro Clip ist auf 10min beschränkt - das kann man durch Schnitt zwar umgehen, aber dennoch nervig. Ersetzt wohl nichts einen "richtigen" Camcorder; wirklich ausgereizt habe ich diese Funktion allerdings auch noch nicht...
Lieferumfang: Was (NICHT) dabei ist:
1. Aufreger: Kein USB-Kabel! Da kauft man für mehrere hundert Euro eine Kamera und man bekommt kein USB-Kabel? Was zum T...? Das Ding kostet auch noch unverschämt viel. Das dachte sich Nikon wohl auch und legte Ferrum-Klammern bei, "falls man ein USB-Kabel eines Drittanbieters verwendet". Absolut unverständlich - sowas MUSS doch drin sein...
2. Aufreger: Keine ausführliche Bedienungsanleitung - nur ein "Kompakthandbuch". Dort der Verweis: Das "Referenzhandbuch" sei auf der mitgelieferten CD. Fehlanzeige - da ist nur das Bildübertragungs- und Bearbeitungsprogramm, das man mangels USB-Kabel gar nicht nutzen kann... Kopfschütteln.. Auf der Homepage gibt`s auch noch nichts ausführlicheres als das "Kompakthandbuch". Gott sei Dank ist die Kamera so selbsterklärend...
Ansonsten: Kit-Objektiv, Gurt, Akku, Akkustecker, Objektivdeckel (vorne und hinten), Garantie, Werbung, das Übliche.
Was man noch braucht:
Mir war klar, dass es bei einer digitalen Spiegelreflexkamera nicht mit der Kamera getan ist. Stichwort Objektive und Speicher.
- Speicher: Hier habe ich zu folgendem gegriffen: SanDisk SecureDigital High Capacity (SDHC) Card Extreme Video HD Speicherkarte 8GB (Original Handelsverpackung). Mit 20mb/s bekommt man auch die FullHD-Videos oder die 3 Bilder pro Sekunde im Serienmodus auf die Karte.
- Displayfolie: Da man ständig mit der Backe am Display klebt, verschmiert es schon sehr schnell. Ich hab mir diese passgenaue Folie geholt: Savvies Crystal-Clear DISPLAYSCHUTZFOLIE passend zu Nikon D3100,D 3100, Schutzfolie, Displayschutz kristallklar Angenehm fest und verschmutzt deutlich weniger.
- Lenspen: Schnell hatte ich etwas Staub auf der Linse und irgendwie traut man sich nicht recht, da mit nem "stinknormalen" Tuch drüber zu gehen: Hama Lenspen
- Blasebalg: Leider hab ich`s bereits beim ersten Aufsetzen des Objektivs geschafft, etwas Staub ins Innere zu bekommen. Da ich keine Pressluftdose zur Hand habe und da auch skeptisch bin, habe ich dazu gegriffen: Hama Blasebalg "Dust Ex"
- Tasche: Hier habe ich zu einer sehr günstigen Tasche gegriffen, wo nur die Kamera mit angesetztem Kit-Objektiv reinpasst. Wasserdicht ist sie auch: Lowepro Toploader Zoom 50 AW
FAZIT:
Ich bin sehr glücklich mit meiner ersten "richtigen" Kamera. Sie ist kompakter und einfacher als gedacht und taugt sowohl zum einfach draufhalten und abdrücken" als auch zum ernsthaften fotografieren. Zwar wurde mir schnell klar, dass da recht bald große Folgekosten auf mich zukommen werden, ich sag nur Objektive:
- Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 55-200mm 1:4-5,6 G IF-ED VR Objektiv (bildstab.) inkl. HB-37
- Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv
Doch erst will ich mal das Kitobjektiv für mich ausreizen, das dank 3fach-Zoom recht alltagstauglich ist. Im Dezember kommen die ersten Bücher zur D3100 auf den Markt - da werde ich wohl auch zuschlagen.
Insgesamt sehe ich das Gerät für mich persönlich als großen Gewinn und tollen Einstieg in das Reich der Fotografie. Schon die ersten Bilder wussten im Freundeskreis stark zu begeistern und ich werde zwar noch extrem viel zu lernen haben, aber eben auch viel Freude daran haben. Das ein oder andere Manko (10min-Videos, Ausstattung unvollständig: BDA, USB-Kabel, vergleichsweise hoher Preis) muss ise sich zwar gefallen lassen, aber ich bereue den Kauf bisher nicht. Einzig das schwenkbare Display der D5000 in Verbindung mit den HD-Videos wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen, aber man kann nicht alles haben. Für Anfänger wie mich sicherlich ein tolles Gerät und da macht es mir auch nichts aus, dass ich wohl der Nikon-PR-Kampagne auf den Leim gegangen bin mit "der am einfachsten zu bedienenden DSLR"...

 

Nikon D3100 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, Live View, Full-HD-Videofunktion) Kit inkl. AF-S DX 18-55 II Objektiv

 


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